Während der Eiszeit, vor rund 20.000 Jahren, waren die Gipfel des Bayerischen Waldes vergletschert.
Die Kaltsteppe des Vorlandes bewohnten kälteangepaßte Großtiere wie Mammuts, Wollnashörner oder Höhlenbären.
(Gestaltung Rekonstruktionsbild: Ivana Koubek)
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Vielfältige Mineralien stammen aus dem früheren Bergbau in Ostbayern. Manche zeigen bei Bestrahlung mit
ultraviolettem Licht faszinierende Fluoreszenz in leuchtenden Farben. |
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Fossilien sind Belege vergangener Lebewelten in Ostbayern, vor allem aus der Jura- und Kreidezeit
(ca. 160 bis 90 Millionen Jahre vor heute). Die bekannten Belemniten ("Donnerkeile") sind versteinerte Flossenaussteifungen
von Kalmaren aus einem tropisch warmen Urmittelmeer, das damals Ostbayern bedeckte. |
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Erst seit etwa 6 Millionen Jahren entwickelten sich Vorfahren des Menschen. Neandertaler und moderne
Menschen besiedeln Ostbayern seit einigen 100 000 Jahren. Das Skelett einer Frau aus einem steinzeitlichen Gräberfeld
bei Straubing ist etwa 4000 Jahre alt. Sie trägt eine Schmuckkette aus schön gefärbten Kahnschnecken, die es heute
noch an den frei fließenden Bereichen der Donau gibt. |
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Im Treppenaufgang durchsteigt man 1 Milliarde Jahre der Erdgeschichte, vorbei an Belegen fossiler Wälder, bis man im 1. Stock in den heutigen Wald als Ausstellungseinheit gelangt. |
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