Poster 50 Jahre Naturkundemuseum Ostbayern – 20 Jahre erdgeschichtliche Dokumentation in Brunn

Aktuelle Sonderausstellung vom 15.07. bis 13.11.2011:
50 Jahre Naturkundemuseum Ostbayern –
20 Jahre erdgeschichtliche Dokumentation in Brunn

Sonderausstellung zu zwei Jubiläen, dem 50jährigen Bestehen des Naturkundemuseums seit 1961 in Regensburg, und einem seit 20 Jahren laufenden Grabungsprojekt in der Fossillagerstätte Brunn im Landkreis Regensburg.
Land-Echse Jura Brunn, neue Art. Foto K.Rothgaenger
Die Ausstellung zeigt zum Einen eine kleine Bilddokumentation aus zurückliegenden Jahrzehnten der Museumsarbeit sowie ausgewählte Plakate früherer Ausstellungen; zum Anderen eine Auswahl der besten Fossilfunde aus den Brunner Jura-Plattenkalken, darunter neue Arten von bestens erhaltenen Land- und Baum-Echsen und eines kleinen Flugsauriers. Die Besonderheit der Fundstelle ist die vollständige Erhaltung einer flachen Lagune des tropischen Jurameeres aus der Zeit von ca. 160 bis 140 Millionen Jahren vor heute, mit einem breiten zugehörigen Artenspektrum dieses Küstenbiotopes und der nahen Landteile. Die exzellente Erhaltung ausgewählter Stücke wird ebenso präsentiert wie die mühevolle Bergung in Stücken der papierdünnen Plattenkalkschichten, und die fast immer notwendige, umfangreiche Präparation danach. Durch die konsequente Auswertung aller Fossilfunde, insbesondere auch von Spurenfossilien, Spei- und Kotballen in aufeinanderfolgenden Horizonten einer Probefläche über viele Jahre hinweg können viele konkrete Angaben zum Biotop und seiner ehemaligen Fauna und Flora gemacht werden, die in einem bebilderten Begleitbändchen für Interessierte zugänglich sind.
Poster 50 Jahre Naturkundemuseum Ostbayern – 20 Jahre erdgeschichtliche Dokumentation in Brunn



27.11.2011 bis 29.01.2012
Walhalla - eine verlassene Kleingartenanlage
Fotodokumentation einer Kleinbiotop-Überbauung in Regensburg,
von Lu Teichmann.
Die Bilder der verlassenen Kleingarten-Anlage und des beginnenden Baubeginns eines großen Baumarkts mit Tiefgarage an ihrer Stelle sind Dokumente mit symbolträchtiger Bildaussage, die zum Nachdenken anregen über das unspektakuläre Verschwinden eines kleinen Reststückes Natur in der Stadt nach dem anderen, und der sukzessiven Verdrängung durch Versiegelung und Bebauung.


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